20.01.2015

Einmal selber Arzt sein - im MITZ

Schülerinnen und Schüler der dritten bis fünften Klasse haben im medizinischen interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) der TU Dresden einen Einblick erhalten, was Ärzte in ihrem Arbeitsalltag alles leisten und beachten müssen. Im Rahmen des Workshops hieß es für die zukünftigen JUNIORDOKTOREN „selber machen, statt zuschauen“.  


Im MITZ werden Medizinstudentinnen und –studenten unter realen Bedingungen von ärztlichen und psychologischen Tutoren in grundlegenden Fertigkeiten ihres späteren Berufs ausgebildet. Das MITZ wurde 2008 als Pilotprojekt gegründet und bietet im nationalen Vergleich ein sehr umfangreiches praxisrelevantes Lehrprogramm. Betreut von Praxisanleiterin Grit Hübsch und ihrem 5-köpfigen Team aus Medizinstudenten konnten die angehenden JUNIORDOKTOREN in Kleingruppen an drei Stationen ihre medizinischen Kenntnisse ausprobieren und erweitern.  



Was ist eigentlich der Puls und wie verändert er sich nachdem man sich körperlich angestrengt hat? Was muss ich tun, wenn jemand bewusstlos wird? Und was hat Helene Fischers Lied „Atemlos durch die Nacht“ mit einer richtigen Herzdruckmassage zu tun? Diese und noch mehr Fragen wurden den Kindern an drei unterschiedlichen Stationen beantwortet. Reanimationspuppe Fritz und Kaya Yanars Reanimations-Lernvideo halfen dabei praxisnah zu erklären, wie man sich im Notfall verhalten muss. Ebenso das richtige Anziehen steriler OP-Kleidung konnten die Kinder selbst ausprobieren und dabei lernen, wie wichtig es ist sich vorher gründlich Hände und Arme zu desinfizieren. Am Ende des Workshops gingen die Kinder mit einer Menge neuem Wissen nach Hause - und der Gewissheit, schon jetzt im Notfall Leben retten zu können.  



Fotos: Maria Kroker

20.11.2014