Rückblick

JUNIORDOKTOR-Auftakt mit dem vielleicht kleinsten Roboter der Welt

Das Programm der aktuellen JUNIORDOKTOR-Staffel wurde Mitte Oktober veröffentlicht. Nach einem Experiment für zu Hause von der Didaktik der Physik der TU Dresden und einer Veranstaltung zu Biokunststoffen im DLR_School_Lab fand nun der offizielle Auftakt zur 13. Staffel statt.

"Der vielleicht kleinste Roboter der Welt – Programmieren mal anders" hieß der Workshop vom LJBW zum Auftakt am 27. Oktober 2020 im Verkehrsmuseum. Wann ist ein Roboter ein Roboter? Kann man einen Roboter auch ohne Computer programmieren? Acht JUNIORDOKTOR-Teilnehmer*innen beschäftigten sich mit dem Thema Robotik, lernten, seit wann es Roboter gibt, wozu sie erfunden wurden und woraus sie überhaupt bestehen. Im Fokus standen Ozobots – die vielleicht kleinsten Roboter der Welt, die ganz ohne Computer mit Farbcodierungen programmiert werden und zum Fahren gebracht werden können.

 

Nach gemeinsamer Gesprächsrunde ging es ans Programmieren. Acht Ozobots standen bereit und wollten auf den richtigen Weg zur Flitzi-Maus des Verkehrsmuseums gebracht werden.


Zum Auftakt gab es Besuch von Dr. Vogt, dem Direktor des Verkehrsmuseum, Dr. Franke, dem Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden und Markus Kotte, dem Geschäftsführer des Landesverbandes Sächsischer Jugendbildungswerke, kurz LJBW. 

 

Der Verband ist seit vielen Jahren fester JUNIORDOKTOR-Veranstaltungspartner und auf MINT-Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche spezialisiert. „Robotik eignet sich hervorragend, um spielerisch und forschend zu lernen und das bereits ab dem Kindergartenalter. Kinder und Jugendliche sind begeistert, wenn sie in einem kreativen Schaffensprozess erreicht haben, einen Roboter genau das machen zu lassen, was sie sich ausgedacht haben,“ so Markus Kotte. 

 

„Und genau diese Begeisterung für Robotik brauchen Jugendliche. Der Standort Dresden mausert sich gerade zum Robot Valley. Wir wollen das zu einer langfristigen Erfolgsgeschichte machen, dafür braucht es auch in Zukunft erstklassige Fachkräfte“, erläutert Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung. „Mit dem JUNIORDOKTOR inspirieren wir unseren Nachwuchs für dessen künftige Berufs- und Studienwahl und tragen damit zur Talentförderung und Fachkräftesicherung am Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Dresden bei.“

 

Das Verkehrsmuseum Dresden ist seit dieser Staffel neuer JUNIORDOKTOR-Partner und lädt zu einem offenen Rundgang mit Fragen zur Mobilität ein. „Es freut uns, wenn neugierige Kinder und Jugendliche einen der begehrten JUNIORDOKTOR-Stempel hier im Verkehrsmuseum erwerben, indem sie sich bei einer Rätselrallye durch unsere Ausstellungen mit den Entwicklungen des Straßen- und Schienenverkehrs oder der Luft- und Schifffahrt beschäftigen“, erklärt Dr. Michael Vogt, der Direktor des Verkehrsmuseums Dresden.

 

Wir wünschen euch viel Spaß dabei!


Fotos: Frank Grätz

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