Bundesweiter Vorlesetag

Undercover mit einem Biber auf Reisen zum Bundesweiten Vorlesetag

Am 19. November 2021 fand der 18. Bundesweite Vorlesetag unter dem Motto "Freundschaft und Zusammenhalt" statt. Die Programmbüros der Langen Nacht der Wissenschaften und des JUNIORDOKTORs haben angehende Juniordoktor:innen auf eine Reise geschickt – undercover und in Begleitung eines Bibers.

Alle Teilnehmer:innen bekamen dafür den Comic-Roman „BIBER UNDERCOVER" von Rüdiger Bertram nach Haus geschickt. Zum Buch gab es eine Tonaufnahme aus dem Programmbüro – denn was wäre ein Vorlesetag ohne vorlesen? – sowie einen Abenteuerauftrag, dessen Erfüllung zum JUNIORDOKTOR-Stempel führte. Zum Hören, Lesen und Aufgabenerfüllen blieb Zeit bis zum 1. Dezember. 

 

Abenteuerauftrag:

 

#1 Mach ein Foto von dir beim Lesen an deinem Lieblingsleseort.

#2 Der Biber war 100 Jahre ausgestopft und ist plötzlich erwacht. Stell dir vor, du schläfst 100 Jahre und wachst auf. Wie sieht die Welt in 100 Jahren aus? Male uns ein Bild oder schreib uns einen kurzen Text von deiner Vision.

#3 Wie lange gibt es das Verkehrsmittel schon, mit welchem Selma und Tobi reisen? Wer hat es erfunden? 



Wie wird die Welt wohl in 100 Jahren aussehen? Haben es die Menschen geschafft, den Klimawandel aufzuhalten? Leben sie dann vielleicht auf dem Mars? Und was gibt es für neue Erfindungen? Unsere kreativen Juniordoktor:innen haben einen Ausblick auf die Welt in 100 Jahren gewagt. Sie schickten ihren Geist in die Zukunft und erhielten dabei so einige Visionen.

 

Hier kommen die bemerkenswerten Ergebnisse unserer Zeitreise in die Zukunft. Das Jahr 2121 in seiner ganzen Pracht, dargestellt von unseren Teilnehmenden. Mal spektakulär, mal fantastisch, auf jeden Fall immer visionär!



"Überall auf den Straßen gibt es Hochhäuser, die aussehen wie große Glaskästen mit vielen Computern. Die Schule ist dann wahrscheinlich digital. Autos fahren von ganz allein, sodass sich die Menschen dann hinlegen und entspannen können. Im Supermarkt sitzen Roboter an der Kasse."

 

"Wahrscheinlich gibt es kaum noch Krankheiten, da für jede Krankheit eine Impfe oder ein Heilmittel entdeckt wurde. Die Menschen arbeiten größtenteils von zu Hause aus. Einkäufe werden durch den Lieferdienst gedeckt. Die Dächer der Häuser werden begrünt und als Anbaufläche benutzt. Schulbücher werden durch Tablets oder Smartphones ersetzt. Zoos tragen noch stärker dazu bei, bedrohte Tierarten zu retten. Viele Vereinfachungen helfen dabei, dass die Menschen mehr Freizeit haben."

 

"Aufgrund des Klimawandels wird es nicht mehr so gemütlich sein. Es wird viele Umweltkatastrophen wie starke Überschwemmungen und heftige Stürme geben. Wegen des Eises, das von den Polen geschmolzen ist, steigt der Meeresspiegel. Vielleicht gibt es auch eine KI, die selbständig denken kann und die Menschen überholt hat. Durch fortgeschrittene Früherkennungssysteme werden die Menschen älter als heute."

 

"In 100 Jahren haben wir alle eine Technikbrille, in der Nachrichten, Wetter und vieles mehr produziert werden. Mit dieser sieht man auch immer, was die Freunde gerade machen."

 

"Durch die Klimakrise ist der Großteil der Erde ist ein biologisches Wasteland. Die Menschen, die reich genug waren, sich Glaskuppeln zu bauen, leben darin. Außerhalb der Kuppeln ist es fast unmöglich zu leben, außer für ein paar verteilte Gruppen, welche stetig ums Überleben kämpfen müssen."

 

"Ich denke, in 100 Jahren gibt es keine Menschen mehr, nur ein paar verstrahlte Mutanten und Tiere. Krieg und Klima werden die Erde zerstört haben. Es gibt nur Verwüstung."

 

"Vielleicht kann man einfach so ins All fliegen und es gibt keine Autos mehr, nur noch Fahrräder. Es würde aufregend sein, zu erkunden, ob die Welt vor dem Klimawandel bewahrt werden konnte."

 

"Im Jahr 2121 ist alles digital. Es gibt kein Papier mehr und Roboter unterstützen die Menschen im Alltag."

 

"Ich denke, die Welt wird viel grüner sein als jetzt und alle Hochhausfassaden werden bepflanzt. Außerdem werden die Menschen nur noch mit Elektroautos oder einem Hyperloop oder Transrapid fahren."

 

"Die Energiegewinnung hat sich komplett auf erneuerbare Energien eingestellt und die Müllerzeugung wird stark reduziert. Roboter übernehmen viel für die Menschen und Autos, Schiffe oder Bahnen werden über Autopilot gesteuert. Vielleicht wurde auch schon ein weiterer belebter Planet entdeckt."

 

"In 100 Jahren ist die Welt eine Wüste. Es gibt nur noch vereinzelt ein paar Tiere. Wenn wir etwas gegen den Klimawandel tun, dann sieht sie vielleicht anders aus mit fliegenden Autos und Jetpacks. Auch die Städte fliegen dann in der Luft und die Menschen fliegen mit Raumschiffen zu anderen Planeten, auf denen intelligentes Leben gefunden wurde."

 

"In der Welt gibt es dann fliegende Autos, Raketen, Roboter und Wälder auf den Dächern. Türen werden mit Handabdruck geöffnet (ohne Schlüssel)."

 

"Die Menschen werden weniger Fleisch essen. Es gibt weniger Müll und wieder mehr Bäume."

 

"In 100 Jahren gibt es viele Fluggeräte, mit denen ein einzelner Mensch fliegen kann. Außerdem ist dann alles kostenlos."

 

"Die Menschen leben in Computern statt Häusern und die Energieversorgung wird durch Robotersysteme gesteuert. Wir sind dann keine richtigen Menschen mehr, sondern Simulationen. Unser Gehirn wird auf den Rechner hochgeladen und simuliert bestimmte Abläufe und unser Leben."

 

"Die Menschen können sich überall hin beamen und auf entfernte Planeten reisen."

 

"Jeder Mensch kann zum Mond fliegen. Durch den Klimawandel werden Städte auf der Erde auf dem Wasser gebaut. Es gibt nur noch kleine Wohnungen und es ist sehr heiß. Handys existieren. nicht mehr. Die Menschen haben kleine Telekommunikationschips unter der Haut im Arm. Sie können darüber reden und Fotos verschicken."

 

"Die Welt wird bunt sein. Es gibt weniger Bäume, dafür aber mehr Windräder."

 

"Es wurde ein Mittel gegen Corona gefunden. Es gibt kein Müll mehr im Meer und es schwirren Roboter in der Luft. Außerdem würde mein Bett mich morgens hinstellen."

 

"Es gibt strenge Regeln zum Klimawandel und keinen Schnee mehr. Statt Bücher nutzt man in und außerhalb der Schule jetzt mobile Geräte."


Vielen Dank für eure zahlreichen Fotos, Kunstwerke und die spannenden Visionen unserer Welt in 100 Jahren!

 

Liebe Grüße aus den Programmbüros der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften und des JUNIORDOKTORs